Donnerstag, 4. Oktober 2007

Piano Bar

Heute war schon wieder der Seriösitätsgrad groß geschrieben... Zumindest auf dem Papier: Wir sind in Pontiac im (Assi-)Viertel in eine Piano-Bar gegangen. Hat das Bier nur 1 Dollar gekostet, also war die Saufen-Flatrate fast gegeben. Fast, weil: es war mitten unter der Woche und übertreiben wollten wir auch nicht. Wir waren auch schon um zwei Uhr wieder im Bett gelegen ;-)
Das angeblich einzigartige an dieser Bar war, neben dem günstigen Bierpreis, dass man sich für 1 Dollar von den Pianisten ein Lied wünschen konnte. Angeblich können die beiden Pianisten auch ziemlich jedes Lied, das es so gibt, auch spielen. (Wir hätten T = "unendlich viel Zeit" gebraucht um es herauszufinden). NOCH besser als das war, dass sie ununterbrochen Witze über Frauen gemacht haben und NOCH VIEL besser war, dass zeitgleich die Bedienungen auf den Pianos tanzen mussten/durften.


Die German-Gang wollte sich natürlich direkt mit den einheimischen hier anfreunden, dumm war nur, dass man wieder mehr Deutsche getroffen hat, als Amis, z.B. zwei Urlauberinnen aus Schweinfurt und einen Praktikanten aus Hamburg (oder wars umgekehrt?) *g

Montag, 1. Oktober 2007

Assigangs unterwegs?

Oh no, gerade mal ne gute Woche in Detroit, und schon wird hier 1 Haus weiter in der Nachbarschaft die Tuer aufgebrochen. Geklaut wurde zwar nix, vermutlich weils am helligten Tag doch irgendwer gesehen hat,(?) aber Tamara und Anke (die vermeidlichen Opfer) haben jetzt erstmal schweren Schlaf :-)

Mal schauen ob die Recherchen der Polizei was ergeben. Wir wohnen übrigens hier an der 10. Meile, nur 2 Meilen weg vom Eminem *g Muss dem Slim Shady mal bescheid sagen, dass er seine Gangs unter kontrolle halten soll...

Sonntag, 30. September 2007

Michigan University

Nach soviel "Action" war heute mal wieder was seriöses angesagt:

Ich hab meine "kulturelle" Kompetenz gelevelt, indem ich mich mit Florian, einem alten Klassenkameraden vom WHG getroffen habe, den ich auch seit 2 Jahren oder so nicht gesehen hab. Er studiert zufällig an der Universität in Michigan, macht dort seine Promotion und hat echt was auf dem Kasten. Er hat mir ausführlich die Gebäude der Universität vorgestellt, die Bibliothek ist echt der Hammer !!

College Party

Freitag stand eine sogenannte "private" College Party auf dem Programm: Phillip von der German-Gang kannte über drei andere Emailbekanntschaften irgendwie EINE Person auf dieser Party: Somit waren wir komplette Random-Gäste.... (keiner kannte keinen, noch nichtmal vom sehen...) Aber wir als dreiste German-Gang haben uns dann einfach auch mit eingeladen :-)
Auf der Party gings schon gut zur Sache, alles ist ein bischen wie in American Pie: Zuallererst hat hier jeder Student ein eigenes kleines Haus (=Schrott-Haus ohne Isolierung natürlich), aber viel viel Platz (und manchmal auch mit einem Trampolin im Garten!) Fernerhin ist in den USA das Alkohol-Trinken erst mit 21 erlaubt. Demenstprechend sturzbetrunken waren schon alle, als wir dort angekommen waren. Insgesamt wurden wir dort aber sehr freundlich empfangen: Jeder hat sich uns gleich persönlich vorgestellt, auch die Mädels scheinen sich hier besonders für die "Germans" zu interessieren...Ich wurde generell auf ca. 21 geschätzt. (Das typische Praktikantenalter?) Ich hab ihnen gleich erzählt, dass mein Kumpel (der Felix) daheim 100%igen Alkohol hat, jetzt wollen sie uns nächstes Jahr mal besuchen... Vermutlich wissen sie aber morgen nix mehr davon ;-). Hoffentlich erinnern sie sich aber wenigstens dran, dass sie uns auf irgendeine "movie-night" eingeladen haben. Ganz verstanden, was das genau sein soll hab ich aber noch nicht...

Irgendwann kam unverhofft eine Mexikaner-Gang vorbei (uneingeladen wie wir) und hat Musik gemacht, Geld eingesammelt und ist weitergezogen. Den einen hab ich aber vorher gleich mal ausgefragt: Er war schonmal in Germany und hat ein Praktikum bei ZF Sachs gemacht........ :-) (small global village....)
Am Ende haben dann die ersten Leute angefangen zu strippen...Dann sind aber lieber heimgefahren, es waren nämlich nur Jungs... :-)