Samstag, 3. November 2007

Georgs Geburtstag

In der ultimativen Serie "Wir feiern einen Geburtstag" war heute mal der Georg von den Young Mechanics dran. Nach langem hin und her (wo gefeiert werden soll, wer alles kommt usw.) stand fest: Wir feiern bei Georg, trotz RSP-Gefahr (=Ruhe-Störungs-Party) wegen "Kleinkind-in-der-Nachbarschaft". Mit RSPs ist hier in Amerika alles etwas strenger, weil, sobald die Polizei hier vorbeikommt und einen Grund findet, warum sie gekommen ist, ist nicht nur die RSP vorbei, sondern auch der Auslandsaufenthalt. Damit wäre das mit dem Lebenslauf pimpen nix geworden. Also haben wir den Subwoofer lieber weggelassen und einfach nur so laut rumgegrölt :-)
Die Party war richtig toll! Hab direkt mal 2 hübsche Mädels im Yacht-Club-Outfit beim Bier-holen am Kühlschrank kennengelernt. Nur ne richtige Unterhaltung kam nicht so wirklich zustande, war eher ein Monolog....
Der Florian (Block) aus meinem alten Rainer-Ruffing Sozialkunde Leistungskurs war auch am Start, er konnte endlich die German-Gang live und in Farbe erleben (nicht nur aus meinen subjektiven Erzählungen aus dem Blog hier) und hat sich glaub ich ganz gut mit denen verstanden . PS: Den Witz mit dem Block der den Blog liest.... lassen wir mal weg...
Leider sieht sein Lebenslauf um Klassen besser aus als meiner (http://www-personal.umich.edu/~blockf/), die Superbl... äääh Bea hat dies natürlich auch sofort erkannt. Flo konnte sich vermutlich auch besser unterhalten als ich mich mit meinen Kühlschrank-Mädels. Also musste ich letztendlich doch zu unerlaubten Hilfsmitteln greifen: Der Angel!

Leider habe ich den Angel-Skill nicht auf Stufe 10 gelevelt, so dass ich ausversehen die falsche Blondine geangelt habe: War nichtmal blond....

Donnerstag, 1. November 2007

Weihnachtsvorbereitungen


Also nee, das gibts net. Ein Tag nach Halloween und die Amis verkaufen Christbäume! Zum Glück bin ich gegen sinnlose Marketing-Strategien total immun. Ich hab mir lieber gesunde Getränke gekauft. Wow, buy 3 get one free! So billig! Da muss ich gleich mal 8 kaufen, so billig wirds nie wieder! Aber nee, die Amis mit den Christbäumen am 1. November, auf so nen scheiß falle ich net rein!
Habe mal nach Kostümen geschaut, obs nach Halloween billiger geworden ist. War schon alles aus dem Sortiment genommen. Und nichtmal Kindergrößen hatten sie mehr. Aber ein Darth-Vader-Hundekostüm hätte ich mir beinahe aus stylomatsgründen mitgenommen (Süüß).

Ich möchte lobenswert erwähnen, dass ich heute NICHT mit in den seriösen Yacht Club gegangen bin! Die Quietschende-Reifen-Foto-Aktion steht also noch aus....

Halloween, der echte Tag!

Heute war also Halloween. Achso, ja, die Ronja (=meine Freundin) hat Geburtstag. Alles gute von mir, auch hier im Blog. Äh genau. Also: Halloween ist hier in den USA nämlich richtig angesagt. Hab ich zumindest mal vorurteilsmäßig gedacht. Deshalb habe ich mir direkt mal wieder meinen Super-Skelleton angezogen (war schliesslich auch teuer), um damit auf die Halloweenparty in der äh Kneipe/Club/Spielhölle (?) "Tequila Rain" in Novi zu gehen. Um dort ein professionelles Auftreten zu gewährleisten habe ich direkt daheim schonmal ein paar ultracoole moves geübt, bis der Nick im Bad fertig war.

Noch besser kommen die natürlich im Video rüber. (Anschaubar auf http://picasaweb.google.com/misteralbi) So gut vorbereitet gings dann also los. Ingrid hatte natürlich ihre ID vergessen und durfte erstmal nicht rein, deshalb ist de Nick nochmal heimgegurkt. In der Zwischenzeit haben wir natürlich ordentlich Cola getrunken und darüber hinaus erstmal unten in die Spielhölle ne Runde Luftkissenpuck (oder wie das auch immer heißt) gezockt. Der Philipp ist der Pro. Ich hab natürlich gnadenlos verloren, aber zum Glück nur 7:4 und nicht 7:0 (hätte also schlimmer kommen können)

Als wir dann oben in den Club gegangen sind, mussten wir natürlich direkt unsere Männlichkeit beim Bull-Riden unter Beweis stellen. Hätten wir besser mal gelassen... 20 Sekunden war das ultimative maximum. obwohl ich bereits nach dem zweiten mal gemerkt hatte, dass man sich an nem Strick festhalten kann! Sogar die Mädels von Bosch haben uns getoppt (former known as "Superblondinen", aber der Begriff ist ab sofort gecanceled, weil Martina garnicht blond ist. [Details...])

Natürlich konnte man seine Männlichkeit noch auf andere Art und Weise befördern: Als großer Pimp (siehe letzte Halloweenparty mit Gümmi) habe ich direkt mal wieder versucht neues Personal anzuwerben. Die Bitches-Quote war auch mal wieder enorm, Kreditkarten hatte ich auch genügend mit! Diesmal sollte also alles nach Plan verlaufen!

Leider habe ich vor lauter Freizeitstress noch keine Zeit gehabt einen Businessplan zu erstellen und der Return of Investment ist nach wie vor im unklaren. Die Opportunitätskosten gegenüber dem FastFood, das ich statt dessen zu mir nehmen könnte, sind auch noch nicht berücksichtigt. Auch die steuerlichen Subventionen müssen erst noch genau erörtert werden. Hauptgrund war jedoch, dass mein kalkulatorisches Monatsbudget am 31. des Monats natürlich schon seit 3 Wochen lange überschritten ist. Deshalb habe ich mich, trotz der großen Auswahl, notgedrungen in der günstigsten Preisklasse nach potentiellen Bewerberinnen umgeschaut. Hab auch direkt jemanden gefunden, Brustgröße wäre auch in Ordnung gewesen. Leider gab es dann doch weitere Gründe die mich zum Ablehnen bewogen haben:

Somit bleibe ich zwar weiter der ultimative Oberpimp, aber mit Null Angestellten, wo soll das nur enden...

Dienstag, 30. Oktober 2007

Ein ganz normales Restaurant....

Anlässlich Gümmis Abschied war heute abend gepflegtes Essen gehen mit einem (anonymen) Arbeitskollegen angesagt... Ziemlich gepflegt sogar. In den Yacht Club. Um es mit den Worten von Tobi auszudrücken: "Es ist ein ganz normales Restaurant. Nur dass dort die Bedienungen nackt oder in Unterwäsche rumrennen". Aha. Also ganz normales Restaurant also. Würde ich auch so sehen. (Hab ich in Deutschland was verpasst?). Und weil das so alltäglich und normal ist (warum schreib ich das überhaupt hier?) bin ich einfach mal mitgegangen. Wir sind (weil wir so äh hunger hatten) deshalb schon um halb fünf von der Arbeit heim und ich war schon so aufgeregt, dass ich glatt den Nick (der seriöserweise ja nicht mitgekommen ist [weil er da schon mit Tobi war]) auf der Arbeit vergessen hab und er dann schauen musste wie er heimkommt.... war zum Glück kein Problem.

Ich habe mich, dort angekommen, also persönlich von der guten äh Essensqualität überzeugt. Fotos waren dummerweise streng verboten. Weder "Hot german accent", unglaublicher Charme, dreistellige Trinkgeldbeträge oder klassisches Betteln konnten daran was ändern. selbst vor der Türe war nichts zu machen. Alle Tussen haben nur gemeint, dass sie gefeuert werden würden, wenn sie mir erlauben ein Foto von ihnen zu machen. Spezialtrick: Foto machen, aus dem Lokal rennen und mit quietschenden Reifen heimfahren. Problem: Man bekommt Hausverbot und darf dort nicht mehr rein. (Ziemlich schlecht!) Lösung des Problems: Man wendet den Spezialtrick am letzten Tag, an dem man in den USA ist, an! Zur Vorläufigen Lösung des Foto-Problems habe ich einfach mal ein beliebiges Bild aus der Google-Bildersuche, das am ehesten passen könnte, hier eingestellt, weil: Ohne Bilder liest den Müll hier ja sonst keiner...:

Nähere Nachfragen haben dann ergeben, dass das mit der Fotorestriction davon kommt, dass die Amis so prüde sind und auch die Leute in der Nachbarschaft nicht wissen sollen, dass es hier sowas gibt. Jaja, PRÜDE???? Die ganzen Typen von ZF gehen hier öfters essen, als ich zu McDonalds und Burger King zusammen (ein harter Benchmark!). (Die Frauen daheim dürfens vermutlich nicht wissen, aber wenn man um halb fünf von de Arbeit geht, schafft mans auch noch vor sechs nach Hause... ;-)) Ein ganz normales Restaurant also! (Warum geh ich eigentlich noch zum McDonalds? Öfters mal was leichtes, soll viel gesünder sein...)

Montag, 29. Oktober 2007

Haunted House

2 Tage vor Halloween. Da muss man schonmal anfangen was richtig gruseliges zu machen. Also sind wir erstmal zum lokalen Fastfood Dealer "Arbys" gefahren. DAS war gruselig! Aber es sollte noch gruseliger werden... Wir sind nach Pontiac ins größte Haunted House der Welt gefahren. Wir... das waren gerade mal die drei Mädels "Ich, Tamara und Eva", die ganzen echten Männer hatten alle gute Ausreden wie "Ich bin krank!", "Ich war schon am Sonntag dort", oder "Ist mir zu teuer". Dabei hat sichs echt gelohnt. Ich hätte mir ja fast in die Hosen gemacht, so gruselig lange war die Schlange und so gruselig viel mussten wir bezahlen: 16 Dollar!

Nein, Spass beiseite: Es hat sich echt gelohnt. Fotos machen war leider verboten, aber man war echt ne dreiviertelstunde in einer tollen interaktiven Show aus UV-Licht, Lasereffekten, Hollywoodreifen Darstellern mit tollen Masken und Überraschungseffekten (wie Luftdruckpistole von der Seite) ohne Ende. Auch wusste man genau, dass an jeder Ecke ein Hampelmann steht, der einen erschrecken will, trotzdem hat ers jedes mal wieder gepackt! Am besten hat mir die gefakte Wasseroberfläche aus Licht gefallen, durch die man "durchschwimmen" sollte, indem man sich durch "Airbags" durchdrücken musste. Zu allem Überfluss haben die einem dabei von oben "Teddybären am Stil" ins Gesicht gehalten. Sollte wohl einen Monster-Attack simulieren. Nachdem ich von den bösen Monstern einiges gelernt habe, habe ich ebenfalls versucht ein paar unschuldige Besucher zu erschrecken, indem ich nem Typen vor mir den Fuß gekrallt habe. Der ist mal ziemlich erschrocken, hat sich aber trotzdem nicht in die Hose gemacht, schade! Beim nächsten mal dann vielleicht!

PS: Sogar die Autos vor der Tür waren gruselig!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Detroit

Nach der gepimpten Party gestern war natürlich erstmal ausschlafen angesagt: Bin nämlich erst um 8 Uhr morgens schlafen gegangen... Leider wurde ich schon wieder um 14:00 Uhr geweckt. Zweck der Weckaktion war eine Stadtbesichtigung in Detroit. Garnicht mal so empfehlenswert. Da stehen echt ganze Hochhäuser leer und haben zerbrochene Scheiben! Auf der Straße sind ne menge Obdachlose usw. unterwegs und auf unserem Parkplatz waren Scherben von eingeschlagenen Autoscheiben der Normalzustand. Die Vororte waren noch schlimmer dran, da wurden die Dächer mit Plastikfolie abgedeckt, dass es nicht reinregnet. Einzigster Grund nach Detroit zu gehen: Sport (Football, Basketball, Eishockey) Die Stadien sind in gutem Zustand und die haben dort vermutlich die größten Basies der Welt! Aber echt jetzt, Junge! (Grüße an Jean-Luc!).

Dies war jedenfalls definitiv der letzte Detroit-Besuch: Wir haben in 3 Stunden alles gesgehen, was auch nur ansatzweise interessant hätte werden können... Das beste war noch das General Motors Building: Die hatten dort nen Mc Donalds und ein paar Autos zum begutachten rumstehen.

Halloween

Wow, Halloween in den USA. Das ist eine echt gepimpte Sache habe ich festgestellt. Zuallererst habe ich mich wieder einmal darin geübt mich unter die einheimische Bevölkerung zu mischen. Dazu musste natürlich erstmal ein gepimptes Kostüm her. Hab mir zuerst ein paar seriöse Sachen überlegt wie "Darth Vader" oder "Crazy Scientist". Gabs aber leider alles nicht.... Also hab ich mir ersteinmal frei nach dem Motto "was soll der Geiz" ein ultramonströses Skelleton-Kostüm für 50 Dollar besorgt. Sieht dafür aber ziemlich geil aus:

Anschließend gings nach Flint auf eine adäquate Halloween-Party auf die uns Gümmi (aus Kaiserslautern) und seine Freundin Liz (waschechte Amerikanerin) eingeladen hat. Dort gings dann richtig heiss her: Der Kampf um den Titel "Oberpimp des Tages" war angesagt. War natürlich eigentlich von vorneherein schon klar, dass ich gewinnen werde. Ich habe folgende Geheimstrategie angewendet: Stufe eins: Alle potentiellen Pimps wurden mit schlechten Witzen und dem schrecklichen Skelleton-Kostüm in Schach gehalten:

Stufe 2: Ich habe den Oberpimp persönlich (der auch zufällig auf der Party war...) nach seinem Geheimrezept im Nutten-Management ausgefragt. Dabei habe ich mit kostenlosem Freibier nachgeholfen, um auch den letzten Kniff aus ihm herauszubekommen.

Stufe 3: Mit dem ultimativen Informationsvorsprung, meinem "Hot German accent" sowie meinem persönlichen Charme und guten Humor konnte ich bei ersten Testversuchen beim Anwerben der lokalen Bewerberinnen punkten. Eine stichprobenartige Überprüfung der lokalen Bewerberinnen ergab fernerhin, dass in den USA nicht nur die Autos und die Supermärkte größer sind.


Stufe 4: Verdamned! Die Bitches waren am Ende doch zu teuer! Hätte ich mir mal bloß nicht dieses dämliche Kostüm für 50 Dollar gekauft... Nächstes mal muss ich mehr Bargeld mitnehmen oder mir Bitches suchen, die Credit Card akzeptieren :-) Seis drum, wenigstens war ich moralischer Pimp des Abends...