Samstag, 27. Oktober 2007

Essen!

Heute wurde ich bekocht! Womit ich das verdient habe? Es gibt keinen Grund!! (Sowas müsste mir mal in Kaiserslautern passieren...aber nee, da muss ich immer alles selbst grillen). Der wahre Anlass war eine Tennis-Wette: Die gelosten Teams haben ein Turnier gespielt und die Verlierer mussten kochen. Ich hab natürlich bereits mit Burger-Stemmen und Drive-Through-Driving genügend Sport hinter mir gehabt, so dass ich für Tennis keine Zeit mehr hatte. Aber essen durfte ich dann trotzdem was. (Alle hatten Mitleid mit mir...) Also Vorspeise gabs erstmal Salat. Was soll ich dazu nun sagen... Äh sehr lecker. Das Gesicht mit dem aufgesetzen lächeln sagt alles....

Ich habe natürlich, wissenschaftlich korrekt, sofort mal recherchiert, was ich da für einen Müll zu mir genommen habe: Ein Papiertaschentuch in einem Glas Wasser. Orginalzitat zu finden auf: http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/852/94758/ <-- Lesenswert! Um natürlich nicht völlig auf die dunkle seite abzudriften, habe ich dann gleich mal ein Rindersteak gegessen, ordentlich Kräuterbutter drauf und Bratkartoffeln. So macht essen auch wieder Spass!

Freitag, 26. Oktober 2007

Abschiedsparty für Tobi und Gümmi

Gestern gings bei uns zu Hause heiss her.... Tobias und Gümmi werden die USA bald verlassen, also war eine Abschiedsparty obligatorisch. Bei sich wollten sie natürlich nicht feiern, weil die Bude sauber abgegeben werden muss.... Also waren wir die dummen und haben bei uns gefeiert. Ging eigentlich ganz harmlos los: Tobi hat 2 Fussballfreunde mitgebracht, mit denen konnte man sich super unterhalten. Dann kamen nach und nach die Boschler. Ging auch noch ohne Probleme. Dann ist aber leider irgendwann Gümmi richtig in fahrt gekommen, das hat dem Sauberkeitslevel unserer Wohnung nicht gut getan. Ich musste dazu natürlich auch noch beitragen: Gümmis Pizza ist auf den Boden gefallen, er wollte es aufheben, aber ich sage zu ihm: "Nee, nicht aufheben, erst ein Foto" Dann ists natürlich ganz liegen geblieben. Aber hat sich festgetreten. Zum Glück habe ich meine Schumutztoleranzgrenze in Kaiserslautern bereits auf Stufe 10 gelevelt. Die Literanzahl Cola, die verkippt wurde, lässt sich auch nicht mehr bestimmen, aber es war immer noch ein Schankverlust von unter 10% der getrunkenen Menge.

Als Abschiedsgeschenk gabs amerikanische Fahnen für die beiden, die von uns handsigniert wurden. Ansonsten war die Stimmung ziemlich gut. Unsere Party stand der Cocktailparty in nichts nach. Besonders cool war, dass die Boschler mit Supercoolen Outfits angerückt sind. Vermutlich primär, um ihre Flirtchancen bei den Praktikantinnen anzuheben. Scheint diesmal ganz gut geklappt zu haben:

Das hat mich natürlich dermaßen beeindruckt, dass ich mir sofort ein ähnliches Outfit zulegen musste (das optimal über eventuellen Haarausfall hinwegtäuscht):


Nur die Porno-Sonnenbrille war mir dann doch ne Nummer zu heftig...

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Videokonferenz nach KL


Heute abend war ich mal wieder bei den Reinis. Klingt zwar komisch... stimmt aber. Natürlich nur mittels Videokonferenz. Die Zeitverschiebung war auch kein Problem: Die Reinis konnten ganz normal bis um 4 durchfeiern, ich bin hier trotzdem gleichzeitig um zehn ins Bett gekommen. Nur deutsches Bier konnte ich über Video natürlich nicht mittrinken, dafür aber Säääft: Mountain Dew orange. Schmeckt wie flüssiger Kaugummi (echt super). Achso: Guitar Hero konnte ich auch nicht mitzocken und meinen Pizza Karton konnte ich auch nicht einfach in der Ecke liegen lassen, aber ein heimisches feeling kam trotzdem auf.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Cedar Point Park

Yeah, endlich haben wir es ohne shopping-attack doch noch geschafft: Der Cedar Point Achterbahn.-Freizeitpark. Nein. Kein gewönlicher Freizeitpark mit 2 Achterbahnen... Es gab hier 17 Stück (!!), in 3 Tagen kann man garnicht alle fahren. Der übliche Mini-Firlefanz wie Riesenrad und Kettenkarusell ist da logischerweise nicht drin eingerechnet, das fahren hier aber eh nur die Turnbeutelvergesser. Wir wollten also richtig ätschken, sind deshalb sogar um 8:00 Uhr aufgestanden, so dass wir rechtzeitig loskommen. Und wir sind geblieben bis der Park zumacht... Die erste Hürde haben wir bereits genommen: Wir haben uns Tickets gekauft. 35 Dollar. Anschließend wurden wir vermessen. War nichtmal für den Christian eine weitere Hürde, wie sich hier unschwer erkennen lässt.

Nachdem wir somit alle physischen Vorraussetzungen somit erfüllt haben, sind wir gleich zum ersten Fahrgeschäft gerannt: Die Toilette. Spassfaktor war zwar begrenzt, aber es war immerhin die Schlange nicht so lang. Vermutlich, weil dieses Fahrgeschäft in jedem halbwegs seriösen Park auf der Welt zu finden ist und demnach keinen mehr vom Hocker reist. Also sind wir auch gleich zur ersten der zahlreichen Achterbahnen geschlappt: Raptor. Die Anstehzeit war ziemlich kurz. Gerade einmal eine Stunde. War dafür auch nicht übermäßig gepimpt. Aber die Bea war vorher noch nie Achterbahn gefahren, da wollten wirs gleich zu beginn nicht zu sehr auf die Spitze treiben... Nach einem Freefall-Tower sowie einigen kleineren Achterbahnen sowie einem Geisterbahnbesuch haben wir uns dann in 2 Gruppen aufgeteilt: Die "Radical"-Group und die "Soft-Egg-Group" (inoffizielle Bezeichnung der Radical-Group für die andere Gruppe). Dies hatte die Bewandtnis, dass 4 von 8 Leuten a) nicht so lange bleiben wollten wie wir, b) nicht die ultraschnellen Sachen fahren wollten und c) Die Zeit mit Essen/Kaffeetrinken verbringen wollten, was für die Radical-Group natürlich aus opportunistischer Sicht nicht akzeptabel war. Wir haben dann als Krönung die Millenium Force und den Dragstor gewählt. Anstehzeit jeweils 90 min!!! (SO LANGE WIE NE DOPPELSTUNDE VORLESUNG!). Achso: Dragstor zwar eigentlich ziemlich kurz, war aber ein ziemlich gepimptes Fahrgeschäft, das von 0 auf 120 Meilen in 5 sek beschleunigt und 420 feet tall war. Sieht folgendermaßen aus:


Hinterher hat man zwar ein breites grinsen über alle vier Backen, sieht dann aber frisurentechnisch aus wie ein crazy-Professor:

Auf http://www.cedarpoint.com/ gibt es auch noch Videos aus den Fahrgeschäften heraus. LOHNT SICH ECHT!! In-Rollercoster-Kameras, die die Fahrt von innen mitfilmen. Allein vom Zuschauen wird einem schwindelig ;-))

Cocktail-Party

Samstag war etwas ruhiger, wir sind zur Bosch-Gang in der Nachbarschaft geschlappt. Dort war Cocktailabend, es wurde eifrig gemischt und gepanscht. Nächstes mal bring ich noch einige Bechergläser aus dem Labor mit. Insgesamt wars recht chillig. Kann man sich so vorstellen, wie beim Reini in Kaiserslautern rumgammeln: Alk, dumme Sprüche, nix worüber es sich lohnt ne Seite hier zuzuschreiben. Die Stimmung war allgemein ganz gut, nur die Eva hat mir bischen leid getan: War zu nett um den crazy-Bosch-guys ein bischen mehr auf die Finger zu klopfen.... ;-))

Waschmaschine

Wenn wir gewusst hätten, was so alles bei der Benutzung einer Waschmaschine passieren kann, wären wir echt nicht so sparsam gewesen und hätten unser Zeug nicht selbst gewaschen. Heute haben wir den Hausmeistern angerufen, dass uns dieser dabei hilft, die Tür zum Wäschereiraum aufzubekommen. Der Typ hat sich auch erstmal kaputt gelacht, weil er in 15 Jahren noch nie erlebt hat, dass die Waschmaschine vom Schleudergang 50 cm nach vorne gerückt ist, dass man die Tür nicht mehr aufbekommt. Zuerst wollte er Wasser haben, um den Boden rutschig zu machen. Aber immer noch gab es das Problem, dass der Türspalt einfach zu eng war und die (amerikanische) Waschmaschine einfach zu schwer. Also wurde kurzerhand der Entlüftungsschacht aufgebrochen und Nick hat folgendermaßen veruscht die Waschmaschine zu befreien:


Am Ende ist er ganz durch den Schacht hereingekrochen und hat die Maschine wieder verrücken können. Ergebnis: Eine kaputte Tür, Waschmaschine wieder befreit.