Sonntag, 28. Oktober 2007

Halloween

Wow, Halloween in den USA. Das ist eine echt gepimpte Sache habe ich festgestellt. Zuallererst habe ich mich wieder einmal darin geübt mich unter die einheimische Bevölkerung zu mischen. Dazu musste natürlich erstmal ein gepimptes Kostüm her. Hab mir zuerst ein paar seriöse Sachen überlegt wie "Darth Vader" oder "Crazy Scientist". Gabs aber leider alles nicht.... Also hab ich mir ersteinmal frei nach dem Motto "was soll der Geiz" ein ultramonströses Skelleton-Kostüm für 50 Dollar besorgt. Sieht dafür aber ziemlich geil aus:

Anschließend gings nach Flint auf eine adäquate Halloween-Party auf die uns Gümmi (aus Kaiserslautern) und seine Freundin Liz (waschechte Amerikanerin) eingeladen hat. Dort gings dann richtig heiss her: Der Kampf um den Titel "Oberpimp des Tages" war angesagt. War natürlich eigentlich von vorneherein schon klar, dass ich gewinnen werde. Ich habe folgende Geheimstrategie angewendet: Stufe eins: Alle potentiellen Pimps wurden mit schlechten Witzen und dem schrecklichen Skelleton-Kostüm in Schach gehalten:

Stufe 2: Ich habe den Oberpimp persönlich (der auch zufällig auf der Party war...) nach seinem Geheimrezept im Nutten-Management ausgefragt. Dabei habe ich mit kostenlosem Freibier nachgeholfen, um auch den letzten Kniff aus ihm herauszubekommen.

Stufe 3: Mit dem ultimativen Informationsvorsprung, meinem "Hot German accent" sowie meinem persönlichen Charme und guten Humor konnte ich bei ersten Testversuchen beim Anwerben der lokalen Bewerberinnen punkten. Eine stichprobenartige Überprüfung der lokalen Bewerberinnen ergab fernerhin, dass in den USA nicht nur die Autos und die Supermärkte größer sind.


Stufe 4: Verdamned! Die Bitches waren am Ende doch zu teuer! Hätte ich mir mal bloß nicht dieses dämliche Kostüm für 50 Dollar gekauft... Nächstes mal muss ich mehr Bargeld mitnehmen oder mir Bitches suchen, die Credit Card akzeptieren :-) Seis drum, wenigstens war ich moralischer Pimp des Abends...

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