Sonntag, 25. November 2007

Toronto Erster Tag


Thanksgiving in den USA...? Von wegen. Wir sind ab nach Toronto (Canada) in unserem nagelneuen Siebensitzerauto, das ich in harten Verhandlungen mit Enterprise erkämpft hatte. Wir? Das waren die "Ingrid Mädels", die "Chris-Gang" und ich. (For further details, cf. Orgachart). Alles war schon ziemlich winterlich, über Nacht hatte es geschneit und wir mussten uns warm anziehen. Philipp hat das Prinzip "Winter" aber noch nicht verstanden und ist lieber im T-Shirt angerückt. Entweder vor Freude oder Kälte (oder beidem) ist er erstmal im Kreis, dann im Dreieck gesprungen.

(Der hat mal kein Plan davon, das der Fahrtwind nochmal extra kühlt....). Einige Stunden später sind wir auch in Toronto angekommen, weil ich die Jugendherrberge ausgesucht hab, sind wir natürlich direkt mal im verruchten Rotlichtviertel gelandet, das Hostel hat aber gleich zwei Vorteile auf einmal: Man muss nicht so weit laufen. Zur Ubahn (nicht zum Rotlichviertel) mein ich... Und es war das billigste Hostel in ganz Toronto: 18 Dollar pro Übernachtung inkl. Internet und Frühstück und eigenem Badezimmer. Aus kulturellen Gründen konnten wir uns folgende Show leider nicht anschauen:

Wir sind ja nicht nach Kanda gefahren, um european Lap Dance anzuschauen... Wir sind dafür lieber bei gefühlten -20 Grad und gefühlten 12 Stunden in der Kälte rumgeschlappt. Jeder hatte zum Glück ne Mütze dabei...naja fast jeder.... Ich vertrat eher das Motto "kühlen Kopf bewahren!" und hatte am Ende so richtig rote Ohren. Sogar den Mädels (die diesmal in der Überzahl waren) haben die unglaubliche Auffassung vertreten "Die Frisur ist mir jetzt egal, ich zieh jetzt die Mütze auf". Und selbst ich hab irgendwann eingesehen: "Wir fahrn jetzt mit der U-Bahn, egal was es kostet!" Immerhin haben wir uns zum warmwerden ein kollektives Rumhüpfen geleistet:

Schliesslich sind wir in der ultimativen Kneipe gelandet. Nein, nicht irgendeiner Kneipe, es war scheinbar die größte Kneipe der Welt. Es gab Platz für ca. 500 Leute, es gab ca. 37 Fernseher, 18 Billiardtische und 3 (!) volle Stockwerke. Die brauchen ein echt gutes internes Controlling mit Kostenstellen, sonst ist der Laden nie zu überblicken!

Wen haben wir dort natürlich getroffen? Germans ohne Ende... Obwohl die Bierpreise ziemlich hoch waren. So jetzt sind wir aber erstmal heimgefahren und müssen jetzt schlafen, weil morgen gibts die Niagarafälle.

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