Samstag, 17. November 2007

Superblondinenabschied

Heute war ein schöner Tag, ich war im Schlafzimmer bei den Superblondinen. Ja, echt jetzt! Natürlich nur zum Flaggen unterschreiben, nicht zum Unterwäsche klauen oder was ihr wieder denkt! Aus höflichkeitsgründen hab ich dort auch keine Bilder gemacht. Warum ich schon wieder Flaggen unterschrieben hab? Ganz einfach: Heute gab es wieder mal eine Abschiedsparty: Die Abschiedsparty von den Superblondinen Bea und Martina.

Aber von einem "Standardprozess" kann man diesmal zum Glück nicht mehr sprechen. Durch den Superblondinenbonus gabs diesmal nämlich eine super hergerichtete Wohnung, mit Luftballons und allerlei schmuckem Firlefanz... die Bea und Martina haben sich alle Mühe gegeben, großes Lob :-)

Fernerhin hat der Superblondinenbonus dazu geführt, dass es neben der standardisierten Flaggenübergabe auch noch eine echt tolle und aufwändige Powerpoint-Präsentation vom Oberboschler Jürgen und vom charismatischen Tim vorgeführt wurde. Der Begriff "Superblondinen" ist inzwischen so sehr in den regulären Wortschatz der German Gang übergegangen, dass dieses in der Präsentation natürlich nicht fehlen durfte. Racheaktionen, die zu Einführung des Begriffes noch diskutiert wurden, sind deshalb wohl auch mittlerweile vom Tisch...

Die Superblondinen haben aufmerksam zugeschaut. Die ganze Präsentation kommt sehr bald (Montag oder so) hier online. (Achtung, 25 MB!) Nach der Abschiedsparty sind alle noch nach Ann-Arbor gefahren um noch richtig einen drauf zu machen, ich habe aber alleine eine "Soft-egg" Gruppe aufgemacht und hab mich extra heimfahren lassen um morgen rechtzeitig für die Seminararbeit vom Oli Wendt was schaffen zu können... Einzigster positiver Nebeneffekt 5% Ohren-Dämitsch vermieden und 10 Dollar Eintritt gespart. Mal schauen was der Nick morgen erzählt....

Weil mittlerweile alles etwas kompliziert geworden ist mit den ganzen Gruppenbegriffen, habe ich mal meine Kentnisse aus dem noch laufenden BWL-Zweitstudium für ein Organisationschart eingesetzt. Dieses ist hier abrufbar. Mit der Subgruppenbildung bei Bosch hab ich noch ein paar Probleme, Vorschläge bitte als Kommentar posten. Leider müssen wir nun in Zukunft ohne Superblondinen auskommen, aber im small global village seid ihr ja hoffentlich nicht aus der Welt. Ansonsten eine gute Heimreise, auch nochmal von hier aus :-)

Käsespätzle

Heute ist ein Jubiläum. Dies ist der 50. Blogeintrag. Damit ist der "Tritschlor-In-Korea", der "Oliver Gass in New York" und der "Jürgen von der Bosch-Gang" Blog als potentieller Benchmark total im A..eimer. Aber das nur so nebenbei. Viel wichtiger ist nämlich, dass es heute echt gutes Essen von den lieben Ingrid-Mädels gab (Sorry, es gibt bisher noch keinen passenden Überbegriff wie "Superblondinen"..., Ideen bitte als Kommentar posten): Es gab Käsespätzle. Das ist eine Spezialität aus Deutschland. Wird aus Käse und Spätzle gemacht. (Sehr intuitive Namensgebung sozusagen). Der Käse wurde direkt aus Deutschland eingeflogen, nur das Eis, das es als Nachtisch gab, haben sie wohl hier gekauft? (hab aber nicht extra nachgefragt)

Frei nach dem Motto "Für Salat erkämpfte ich mir nicht die Spitze der Nahrungskette" sowie aus Knapsack-Problemtechnischer-Sicht (=Begrenzter Mageninhalt) habe ich lieber mal die Vorspeise "Salat" weggelassen und dafür zwei Portionen Spätzle genommen. Am Ende waren wir dann richtig voll, der Nick konnte nichtmal mehr aufstehen.... Wir haben dann ein paar Stunden gewartet, bis wir wieder laufen konnten, weil zum Heimrollen wärs zu kalt gewesen.
Es ging sogar noch ne Runde Texas Holdem Poker, die andern haben sich zuerst irgendwie gegenseitig die Regeln erklärt... Aber ich als High-Rank-Reini-Gang-Member konnte die natürlich schon. Dummerweise habe ich dann den Einstieg zum echten Spiel verpasst und konnte dann nichtmehr mitspielen. Nach einer spannenden Pokerrunde hat der Philipp total abgelosed, die unscheinbare Eva hingegen scheint über die Bowlen/Fachlichen Kompetenzen hinaus noch auf einen imensen Fähigkeiten-Pool zurückgreifen zu können und hat direkt beim erstem mal Spielen alle Wannabe-Poker-Boys gnadenlos abgezogen. Schade, dass ihr Freund was dagegen hätte, dass wir sie nach Las Vegas mitnehmen.... Das Special-Offer von Christian, dass sie mit ihrem Geld für uns spielt, die Hälfte vom Gewinn an uns abgibt und für den Verlust voll haftet, hat sie gleich als unseriöses Angebot durchschaut...Aber Versuchen kann mans ja mal :-)

Donnerstag, 15. November 2007

Was geht ab?

Was war die letzten Tage los? Kein Eintrag? Äh ja ganz einfach: Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Garnichtmal so viel für ZF, eher die Urlaubsplanung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Da muss man umfangreiche Kostenkalkulationen vornehmen, Preise vergleichen, mit den Car-Dealern verhandeln, Leute koordinieren..... Echte BWL-ler Tätigkeiten also....Junge hat das Spass gemacht! Seis drum, nachdem wir für Toronto die billigste Jugendherrberge, einen günstigen Sevenseater bekommen haben und darüber hinaus die German Gang endlich mal für L.A. ihren Flug gebucht hat, konnten wir heute wieder mal abends weg und in das "Fifth" gehen. Dort gabs live-music. Der Ohren-dämitsch hat sich um weitere 5% erhöht und ist zur Zeit bei geschätzten 84,3% vom gaussverteilten Median der 16-34 jährigen männlichen Bevölkerung.

Ich denke über überdimensional aufgemotze/operierte Frauen aus Amerika gibt es nichts neues mehr zu schreiben, alles wurde bereits in vorherigen Posts kommentiert. Auch die gestrige Stichprobe ergab keinerlei neuen Erkentnisse ;-) Zum Glück gibt es Ingrid, hat ihre "Zwillings"-Schwester und eine Freundin aus Deutschland importiert. Die haben für den Christian und Philipp billige Zigaretten mitgebracht. Wow, haben sich darüber gefreut, mindestens so viel wie ich über den Leuchtblinke-Kugelschreiber von der Melinda (Leider keine Fotos und schon kaputt, war aber echt toll!).

Und weils unter der Woche ist, bin ich mit dem ersten Auto heimgefahren und geh jetzt schlafen :-) Morgen ist ein harter Tag, ich muss vor zehn ca. 35 Schecks in Briefumschläge eingepackt haben.

Samstag, 10. November 2007

House Party

Samstag abend, MrAlbi@Detroit. Jeder wartet auf den Blog-Eintrag, was er wohl diesmal wieder für eine ultragepimpte Party mit biches, alcohol und german-gang-members hinter sich hat! Und: garnicht nicht weit gefehlt: Wir waren auf einer ultrafetten House Party. Wir waren so hart, wir sind sogar ohne Ohrstöpsel dort hin! Und nein, es war aber auch nicht nur eine "normale" House-Party, sondern sogar eine ganz spezielle.... Eine sogenannte Steak-House Party. Unser Gehör war wohl schon von den letzten Parties so kaputt, dass es uns dort garnicht mehr so laut vorkam.... Da auch keiner abgedanced hat (ist auf Steak-House-Parties wohl nicht so üblich?), haben wir dort auch erstmal gemütlich einen kleinen Imbiss zu uns genommen:

18 oz. Steak! (510 Gramm). Dort musste ich mich mit dann mit sinnlosen dummen Sprüchen und schlechten Witzen etwas zurückhalten, es gab nämlich nicht nur echte Teller aus Porzelan (!), sondern auch riesige scharfe Steak-Messer aus METALL!!

Das Brot war unser erstes Opfer....

Standardprozess Abschiedsparty

Im Sinne unserer Freizeitgestaltung wurde heute erneut der Standardprozess "Abschiedsparty" aufgelegt. Diesmal: Felix. Variationen zum Standardprogramm: Ein Christbaum. Fernerhin wurden uns diverse Alkoholika zum Verzehr angeboten. Die Mischungen waren garnicht mal so schwach!

Verluste an "Germans", wegen zu hohen Alkoholkonsums: Keine. (Alles geübte Trinker?)

Freitag, 9. November 2007

Schon wieder neues Auto

Heute haben wir mal wieder das Auto getauscht. Öfters mal was neues...Das dritte in 2 Monaten... Zum Glück sinds ja nur Autos und nicht die Freundinnen.... Grund des Tauschs war wieder mal "Dämitsch!". Beim Bremsen ist mir das Heck ausgebrochen, weil der ABS im Eimer ist. Da jetzt der Winter vor der Tür steht, ist das garnichtmal so ne tolle Angelegenheit. Nick hatte schon Angst, dass wir den kleinen Roten Kasten, den sie uns das letzte mal angeboten hatten, vorbeibringen. Aber zum Glück haben die Leuts von Enterprise was gelernt. Wir sind mit einem neuen (2007er) Dodge auf der Gepimptheitsskala um 3 Stufen aufgestiegen! (.... und sind jetzt immerhin auf Stufe 1)

Apfelstrudelparty

Heute mal was ganz ausgefallenes: Eine Apfelstrudelparty. Klingt zwar total dämlich, aber man muss ja nicht immer nur Tiefkühlpizza essen.... (Obwohl....?!) Für die Organisation war die Bosch-Gang verantwortlich, die haben den Dreh ziemlich raus. Erst sollte es eine "Geheimparty", nur für Boschler werden. Aber da wir soviele Fotos hatten, die sie mit uns tauschen wollten, haben sie uns dann auch eingeladen. Auf die Frage "Sollen wir was mitbringen?", kam dann instantan: "Ja, Apfelstrudel". Das nenen die dann "zum Apfelstrudel einladen". Immerhin haben wir uns den Strom von Zuhause gespart (der aber eh im Flatrate-Modus geführt wird). Ich hatte natürlich quantitativ betrachtet die meisten Bilder, dafür aber nicht so qualitativ hochwertige wie die Boschler. Die zwei wichtigsten Beispiele: Ich mach mir voll den Kopf, wie ich mit einer "quietschender-Reifen-Aktion" am letzten Tag ein Bild vom Yacht Club bekomme.... Was machen die Boschler?? KNIPPSEN EINFACH!!!! (warum bin ich nicht so dreist?!)


So! Hoffentlich werden die Sch.....önen Mädels jetzt gefeuert, so dass sie sich endlich nen gescheiten Beruf suchen können! (Aber kann halt nicht jeder Wirtschaftsingenieur werden...)

Beispiel Nummer Zwei:
Ich brech mir den Ast ab, möglichst unauffällig von der "Superbarbie" im BoogyFever ein Bild mit operierter Oberweite zu machen, die Bosch-Guys halten ohne Gnade einfach voll drauf.

Mein nächstes Praktikum mach ich auch bei Bosch. Hauptgründe:
1) Die Autos sind gepimpter (dicke seven-seater Ami-Karren)
2) Man darf fotografieren, was vor die Kamera kommt!

Mittwoch, 7. November 2007

Stress auf der Arbeit

Sorry, keine Zeit zum Blog schreiben. Hab grad so nen Stress auf der Arbeit, bin nichtmal zum Essen gekommen.... Weils so stressig ist, hab ich mir erstmal "Stressbälle" geben lassen, gabs für umme beim Human Resource Department. Hab aber dort ein paar Videos gedreht. Videos

Sonntag, 4. November 2007

Basketball

Heute: Fortsetzung der Serie "Auschecken von American Sports!". Basketball darf natürlich nicht fehlen. Auf Grund der lokalen Nähe gings voerst mal nicht zum Lakers-Spiel, sondern erstmal zu den Detroit Pistons. Die Halle war, wie für Amerika üblich, ein Riesenteil, Parkplätze gabs zum Glück genug. Als seriöser Geschäftsmann war ich natürlich immer noch im Dienst und unternahm einen neuen Versuch mein Personalproblem zu überwinden. Hab gleich auf einmal zwei geeignete Personen angequatscht:

Leider haben die Detroit Pistons als Arbeitgeber für den Cheerleader-Job wohl zu gut gezahlt, so dass ich sie leider nicht zum von mir gebotenen gesetztlichen Mindestlohn (den es in Amerika ja nicht gibt) für das horizontale Gewerbe abwerben konnte. ;-) Wer sich die gesamte Cheerleader Truppe mal näher anschauen möchte: http://www.nba.com/pistons/dance/automotion.html Achso. Ich hab mich gestern übrigens getäuscht: Das Bruttosozialprodukt wird wohl doch nicht zu 5%, sondern zu 10% von Schönheitsoperationen getragen, wenn man auch noch von 2 Kg Schminke pro Person pro Tag ausgeht (was meinen Beobachtungen zu Folge durchaus als unteres Limit anzusehen ist). Auch wenn Schminkprodukte natürlich nicht so teuer sind wie die OP, so lässt sich doch anmerken, dass teure Brustoperationenen als Werbungskosten abgesetzt werden können und sich so bereits nach 2 Jahren amortisieren. Schminke hingegen ist eher in die Kategorie "variable Kosten" zu stecken und sollte somit beim Bruttosozialprodukt doch am Ende stärker ins Gewicht fallen. Nachdem die Mädels dann doch lieber ihren alten Job behalten wollten, blieb mir nichts anderes übrig, als mich dem Spiel zu widmen... Unsere Plätze waren ziemlich billig, 30 Dollar. Dafür war auch die Aussicht garnichtmal so gut. Aber von oben konnte man wenigstens schöne Fotos vom Stadion machen.

Da heute das erste Saisonspiel war, und die Detroit Pistons jetzt 50 Jahre in der NBA spielen, gabs zur Eröffnung erstmal ein riesen Feuerwerk. Die Flammen gingen 10 Meter hoch, die Wärmestrahlung war noch bis zur 100. Reihe bei uns zu spüren. Man hätte fast meinen können, die wollen nach 50 Jahren ihre Anzeigetafel abfackeln, um mal was neues zu kaufen! (Eröffnungsshow-Video: Siehe picasaweb.google.com/misteralbi). Danach wurde auch noch gespielt. Ziemlich spannende Angelegenheit. Erst lagen die Hawks vorne, dann die Pistons, dann die Hawks, dann die Pistons... wusste man garnicht so recht wer gewinnen wird... Das Endergebnis wurde dann mit einem Punkt Vorsprung entschieden. 92:91. Damit sind die Pistons zum Beginn der Saison noch ungeschlagen. ;-) In meinem persönlichen Voting war in der Serie "auschecken von American Sports" Basketball eindeutig bislang der Gewinner.

BoogyFever

Da Halloween ja jetzt vorbei war und meine gruselige Frisur langsam unpassend wurde, war heute frühes aufstehen (11:30) angesetzt und erstmal Frisör angesagt. Nachdem gleichzeitig heute das erste Wochenende des neuen Monats mit frischem Geld und neuem Monatsbudget angesetzt war, musste auch gleich eine geeignete Location ausgesucht werden, um das unten aufgeführte Personalmangelproblem in den Griff zu bekommen! Immer noch Null angestellte, trotz Angelaktion... Also wurden die Räumlichkeiten der lokalen Disco "Boogy-Fever" aufgesucht. Die Young Mechanics sind nicht reingekommen. Das heißt, dass die German-Gang mit nur noch 17 Leuten schwach bestzt war. Drinnen angekommen habe mal notgedrungen versucht den dancing-skill von Stufe 1 auf Stufe 2 zu leveln.
Mit Personalanwerben wars leider wieder nix. Es war echte Milf-Gefahr (oder Midlf) angesagt (wer das Wort aus "American Pie" nicht kennt, lieber mal googlen). In unseren Discos rennen die Leute mit 16 rum, hier kommt das erst mit 35 in Mode. Aber jetzt weiß ich endlich wo das amerikanische Wirtschaftswachstum herkommt.. 5% des Bruttosozialprodukts müssen von Schönheits und Brustoperationen kommen. Zielobjekt "Superbarbie": extremst blond, 40 kg Gesamtgewicht, davon 5 kg Oberweite. Beliebig austauschbar. Leider also unpassend für meine Diversifizierungsstrategie im Businessplan :-) (PS: Fotos von der frisierten Oberweite gibts leider nicht, wären etwas unhöflich gewesen)

Achso... Wir haben einen neuen Praktikanten: Marc von Bosch. Hab noch nicht viel mit ihm geredet, aber er ist links unten im Bild der Superbarbies (Sorry, der Begriff "Superblondinen" kann hier aus diversen Gründen nicht benutzt werden). Egal. Wir haben jedenfalls unter uns gefeiert.

Wegen der Zeitumstellung sogar ne Stunde länger. Aber noch länger wär echt nicht gegangen, Sonst gibts immer das übliche Pfeifen im Ohr. Und der Subwoofer war so laut, dass man nur zwischen dem Takt hätte pinkeln können, weil die Schallwellen die Nieren abgedrückt hätten!

Samstag, 3. November 2007

Georgs Geburtstag

In der ultimativen Serie "Wir feiern einen Geburtstag" war heute mal der Georg von den Young Mechanics dran. Nach langem hin und her (wo gefeiert werden soll, wer alles kommt usw.) stand fest: Wir feiern bei Georg, trotz RSP-Gefahr (=Ruhe-Störungs-Party) wegen "Kleinkind-in-der-Nachbarschaft". Mit RSPs ist hier in Amerika alles etwas strenger, weil, sobald die Polizei hier vorbeikommt und einen Grund findet, warum sie gekommen ist, ist nicht nur die RSP vorbei, sondern auch der Auslandsaufenthalt. Damit wäre das mit dem Lebenslauf pimpen nix geworden. Also haben wir den Subwoofer lieber weggelassen und einfach nur so laut rumgegrölt :-)
Die Party war richtig toll! Hab direkt mal 2 hübsche Mädels im Yacht-Club-Outfit beim Bier-holen am Kühlschrank kennengelernt. Nur ne richtige Unterhaltung kam nicht so wirklich zustande, war eher ein Monolog....
Der Florian (Block) aus meinem alten Rainer-Ruffing Sozialkunde Leistungskurs war auch am Start, er konnte endlich die German-Gang live und in Farbe erleben (nicht nur aus meinen subjektiven Erzählungen aus dem Blog hier) und hat sich glaub ich ganz gut mit denen verstanden . PS: Den Witz mit dem Block der den Blog liest.... lassen wir mal weg...
Leider sieht sein Lebenslauf um Klassen besser aus als meiner (http://www-personal.umich.edu/~blockf/), die Superbl... äääh Bea hat dies natürlich auch sofort erkannt. Flo konnte sich vermutlich auch besser unterhalten als ich mich mit meinen Kühlschrank-Mädels. Also musste ich letztendlich doch zu unerlaubten Hilfsmitteln greifen: Der Angel!

Leider habe ich den Angel-Skill nicht auf Stufe 10 gelevelt, so dass ich ausversehen die falsche Blondine geangelt habe: War nichtmal blond....

Donnerstag, 1. November 2007

Weihnachtsvorbereitungen


Also nee, das gibts net. Ein Tag nach Halloween und die Amis verkaufen Christbäume! Zum Glück bin ich gegen sinnlose Marketing-Strategien total immun. Ich hab mir lieber gesunde Getränke gekauft. Wow, buy 3 get one free! So billig! Da muss ich gleich mal 8 kaufen, so billig wirds nie wieder! Aber nee, die Amis mit den Christbäumen am 1. November, auf so nen scheiß falle ich net rein!
Habe mal nach Kostümen geschaut, obs nach Halloween billiger geworden ist. War schon alles aus dem Sortiment genommen. Und nichtmal Kindergrößen hatten sie mehr. Aber ein Darth-Vader-Hundekostüm hätte ich mir beinahe aus stylomatsgründen mitgenommen (Süüß).

Ich möchte lobenswert erwähnen, dass ich heute NICHT mit in den seriösen Yacht Club gegangen bin! Die Quietschende-Reifen-Foto-Aktion steht also noch aus....

Halloween, der echte Tag!

Heute war also Halloween. Achso, ja, die Ronja (=meine Freundin) hat Geburtstag. Alles gute von mir, auch hier im Blog. Äh genau. Also: Halloween ist hier in den USA nämlich richtig angesagt. Hab ich zumindest mal vorurteilsmäßig gedacht. Deshalb habe ich mir direkt mal wieder meinen Super-Skelleton angezogen (war schliesslich auch teuer), um damit auf die Halloweenparty in der äh Kneipe/Club/Spielhölle (?) "Tequila Rain" in Novi zu gehen. Um dort ein professionelles Auftreten zu gewährleisten habe ich direkt daheim schonmal ein paar ultracoole moves geübt, bis der Nick im Bad fertig war.

Noch besser kommen die natürlich im Video rüber. (Anschaubar auf http://picasaweb.google.com/misteralbi) So gut vorbereitet gings dann also los. Ingrid hatte natürlich ihre ID vergessen und durfte erstmal nicht rein, deshalb ist de Nick nochmal heimgegurkt. In der Zwischenzeit haben wir natürlich ordentlich Cola getrunken und darüber hinaus erstmal unten in die Spielhölle ne Runde Luftkissenpuck (oder wie das auch immer heißt) gezockt. Der Philipp ist der Pro. Ich hab natürlich gnadenlos verloren, aber zum Glück nur 7:4 und nicht 7:0 (hätte also schlimmer kommen können)

Als wir dann oben in den Club gegangen sind, mussten wir natürlich direkt unsere Männlichkeit beim Bull-Riden unter Beweis stellen. Hätten wir besser mal gelassen... 20 Sekunden war das ultimative maximum. obwohl ich bereits nach dem zweiten mal gemerkt hatte, dass man sich an nem Strick festhalten kann! Sogar die Mädels von Bosch haben uns getoppt (former known as "Superblondinen", aber der Begriff ist ab sofort gecanceled, weil Martina garnicht blond ist. [Details...])

Natürlich konnte man seine Männlichkeit noch auf andere Art und Weise befördern: Als großer Pimp (siehe letzte Halloweenparty mit Gümmi) habe ich direkt mal wieder versucht neues Personal anzuwerben. Die Bitches-Quote war auch mal wieder enorm, Kreditkarten hatte ich auch genügend mit! Diesmal sollte also alles nach Plan verlaufen!

Leider habe ich vor lauter Freizeitstress noch keine Zeit gehabt einen Businessplan zu erstellen und der Return of Investment ist nach wie vor im unklaren. Die Opportunitätskosten gegenüber dem FastFood, das ich statt dessen zu mir nehmen könnte, sind auch noch nicht berücksichtigt. Auch die steuerlichen Subventionen müssen erst noch genau erörtert werden. Hauptgrund war jedoch, dass mein kalkulatorisches Monatsbudget am 31. des Monats natürlich schon seit 3 Wochen lange überschritten ist. Deshalb habe ich mich, trotz der großen Auswahl, notgedrungen in der günstigsten Preisklasse nach potentiellen Bewerberinnen umgeschaut. Hab auch direkt jemanden gefunden, Brustgröße wäre auch in Ordnung gewesen. Leider gab es dann doch weitere Gründe die mich zum Ablehnen bewogen haben:

Somit bleibe ich zwar weiter der ultimative Oberpimp, aber mit Null Angestellten, wo soll das nur enden...

Dienstag, 30. Oktober 2007

Ein ganz normales Restaurant....

Anlässlich Gümmis Abschied war heute abend gepflegtes Essen gehen mit einem (anonymen) Arbeitskollegen angesagt... Ziemlich gepflegt sogar. In den Yacht Club. Um es mit den Worten von Tobi auszudrücken: "Es ist ein ganz normales Restaurant. Nur dass dort die Bedienungen nackt oder in Unterwäsche rumrennen". Aha. Also ganz normales Restaurant also. Würde ich auch so sehen. (Hab ich in Deutschland was verpasst?). Und weil das so alltäglich und normal ist (warum schreib ich das überhaupt hier?) bin ich einfach mal mitgegangen. Wir sind (weil wir so äh hunger hatten) deshalb schon um halb fünf von der Arbeit heim und ich war schon so aufgeregt, dass ich glatt den Nick (der seriöserweise ja nicht mitgekommen ist [weil er da schon mit Tobi war]) auf der Arbeit vergessen hab und er dann schauen musste wie er heimkommt.... war zum Glück kein Problem.

Ich habe mich, dort angekommen, also persönlich von der guten äh Essensqualität überzeugt. Fotos waren dummerweise streng verboten. Weder "Hot german accent", unglaublicher Charme, dreistellige Trinkgeldbeträge oder klassisches Betteln konnten daran was ändern. selbst vor der Türe war nichts zu machen. Alle Tussen haben nur gemeint, dass sie gefeuert werden würden, wenn sie mir erlauben ein Foto von ihnen zu machen. Spezialtrick: Foto machen, aus dem Lokal rennen und mit quietschenden Reifen heimfahren. Problem: Man bekommt Hausverbot und darf dort nicht mehr rein. (Ziemlich schlecht!) Lösung des Problems: Man wendet den Spezialtrick am letzten Tag, an dem man in den USA ist, an! Zur Vorläufigen Lösung des Foto-Problems habe ich einfach mal ein beliebiges Bild aus der Google-Bildersuche, das am ehesten passen könnte, hier eingestellt, weil: Ohne Bilder liest den Müll hier ja sonst keiner...:

Nähere Nachfragen haben dann ergeben, dass das mit der Fotorestriction davon kommt, dass die Amis so prüde sind und auch die Leute in der Nachbarschaft nicht wissen sollen, dass es hier sowas gibt. Jaja, PRÜDE???? Die ganzen Typen von ZF gehen hier öfters essen, als ich zu McDonalds und Burger King zusammen (ein harter Benchmark!). (Die Frauen daheim dürfens vermutlich nicht wissen, aber wenn man um halb fünf von de Arbeit geht, schafft mans auch noch vor sechs nach Hause... ;-)) Ein ganz normales Restaurant also! (Warum geh ich eigentlich noch zum McDonalds? Öfters mal was leichtes, soll viel gesünder sein...)

Montag, 29. Oktober 2007

Haunted House

2 Tage vor Halloween. Da muss man schonmal anfangen was richtig gruseliges zu machen. Also sind wir erstmal zum lokalen Fastfood Dealer "Arbys" gefahren. DAS war gruselig! Aber es sollte noch gruseliger werden... Wir sind nach Pontiac ins größte Haunted House der Welt gefahren. Wir... das waren gerade mal die drei Mädels "Ich, Tamara und Eva", die ganzen echten Männer hatten alle gute Ausreden wie "Ich bin krank!", "Ich war schon am Sonntag dort", oder "Ist mir zu teuer". Dabei hat sichs echt gelohnt. Ich hätte mir ja fast in die Hosen gemacht, so gruselig lange war die Schlange und so gruselig viel mussten wir bezahlen: 16 Dollar!

Nein, Spass beiseite: Es hat sich echt gelohnt. Fotos machen war leider verboten, aber man war echt ne dreiviertelstunde in einer tollen interaktiven Show aus UV-Licht, Lasereffekten, Hollywoodreifen Darstellern mit tollen Masken und Überraschungseffekten (wie Luftdruckpistole von der Seite) ohne Ende. Auch wusste man genau, dass an jeder Ecke ein Hampelmann steht, der einen erschrecken will, trotzdem hat ers jedes mal wieder gepackt! Am besten hat mir die gefakte Wasseroberfläche aus Licht gefallen, durch die man "durchschwimmen" sollte, indem man sich durch "Airbags" durchdrücken musste. Zu allem Überfluss haben die einem dabei von oben "Teddybären am Stil" ins Gesicht gehalten. Sollte wohl einen Monster-Attack simulieren. Nachdem ich von den bösen Monstern einiges gelernt habe, habe ich ebenfalls versucht ein paar unschuldige Besucher zu erschrecken, indem ich nem Typen vor mir den Fuß gekrallt habe. Der ist mal ziemlich erschrocken, hat sich aber trotzdem nicht in die Hose gemacht, schade! Beim nächsten mal dann vielleicht!

PS: Sogar die Autos vor der Tür waren gruselig!

Sonntag, 28. Oktober 2007

Detroit

Nach der gepimpten Party gestern war natürlich erstmal ausschlafen angesagt: Bin nämlich erst um 8 Uhr morgens schlafen gegangen... Leider wurde ich schon wieder um 14:00 Uhr geweckt. Zweck der Weckaktion war eine Stadtbesichtigung in Detroit. Garnicht mal so empfehlenswert. Da stehen echt ganze Hochhäuser leer und haben zerbrochene Scheiben! Auf der Straße sind ne menge Obdachlose usw. unterwegs und auf unserem Parkplatz waren Scherben von eingeschlagenen Autoscheiben der Normalzustand. Die Vororte waren noch schlimmer dran, da wurden die Dächer mit Plastikfolie abgedeckt, dass es nicht reinregnet. Einzigster Grund nach Detroit zu gehen: Sport (Football, Basketball, Eishockey) Die Stadien sind in gutem Zustand und die haben dort vermutlich die größten Basies der Welt! Aber echt jetzt, Junge! (Grüße an Jean-Luc!).

Dies war jedenfalls definitiv der letzte Detroit-Besuch: Wir haben in 3 Stunden alles gesgehen, was auch nur ansatzweise interessant hätte werden können... Das beste war noch das General Motors Building: Die hatten dort nen Mc Donalds und ein paar Autos zum begutachten rumstehen.

Halloween

Wow, Halloween in den USA. Das ist eine echt gepimpte Sache habe ich festgestellt. Zuallererst habe ich mich wieder einmal darin geübt mich unter die einheimische Bevölkerung zu mischen. Dazu musste natürlich erstmal ein gepimptes Kostüm her. Hab mir zuerst ein paar seriöse Sachen überlegt wie "Darth Vader" oder "Crazy Scientist". Gabs aber leider alles nicht.... Also hab ich mir ersteinmal frei nach dem Motto "was soll der Geiz" ein ultramonströses Skelleton-Kostüm für 50 Dollar besorgt. Sieht dafür aber ziemlich geil aus:

Anschließend gings nach Flint auf eine adäquate Halloween-Party auf die uns Gümmi (aus Kaiserslautern) und seine Freundin Liz (waschechte Amerikanerin) eingeladen hat. Dort gings dann richtig heiss her: Der Kampf um den Titel "Oberpimp des Tages" war angesagt. War natürlich eigentlich von vorneherein schon klar, dass ich gewinnen werde. Ich habe folgende Geheimstrategie angewendet: Stufe eins: Alle potentiellen Pimps wurden mit schlechten Witzen und dem schrecklichen Skelleton-Kostüm in Schach gehalten:

Stufe 2: Ich habe den Oberpimp persönlich (der auch zufällig auf der Party war...) nach seinem Geheimrezept im Nutten-Management ausgefragt. Dabei habe ich mit kostenlosem Freibier nachgeholfen, um auch den letzten Kniff aus ihm herauszubekommen.

Stufe 3: Mit dem ultimativen Informationsvorsprung, meinem "Hot German accent" sowie meinem persönlichen Charme und guten Humor konnte ich bei ersten Testversuchen beim Anwerben der lokalen Bewerberinnen punkten. Eine stichprobenartige Überprüfung der lokalen Bewerberinnen ergab fernerhin, dass in den USA nicht nur die Autos und die Supermärkte größer sind.


Stufe 4: Verdamned! Die Bitches waren am Ende doch zu teuer! Hätte ich mir mal bloß nicht dieses dämliche Kostüm für 50 Dollar gekauft... Nächstes mal muss ich mehr Bargeld mitnehmen oder mir Bitches suchen, die Credit Card akzeptieren :-) Seis drum, wenigstens war ich moralischer Pimp des Abends...

Samstag, 27. Oktober 2007

Essen!

Heute wurde ich bekocht! Womit ich das verdient habe? Es gibt keinen Grund!! (Sowas müsste mir mal in Kaiserslautern passieren...aber nee, da muss ich immer alles selbst grillen). Der wahre Anlass war eine Tennis-Wette: Die gelosten Teams haben ein Turnier gespielt und die Verlierer mussten kochen. Ich hab natürlich bereits mit Burger-Stemmen und Drive-Through-Driving genügend Sport hinter mir gehabt, so dass ich für Tennis keine Zeit mehr hatte. Aber essen durfte ich dann trotzdem was. (Alle hatten Mitleid mit mir...) Also Vorspeise gabs erstmal Salat. Was soll ich dazu nun sagen... Äh sehr lecker. Das Gesicht mit dem aufgesetzen lächeln sagt alles....

Ich habe natürlich, wissenschaftlich korrekt, sofort mal recherchiert, was ich da für einen Müll zu mir genommen habe: Ein Papiertaschentuch in einem Glas Wasser. Orginalzitat zu finden auf: http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/852/94758/ <-- Lesenswert! Um natürlich nicht völlig auf die dunkle seite abzudriften, habe ich dann gleich mal ein Rindersteak gegessen, ordentlich Kräuterbutter drauf und Bratkartoffeln. So macht essen auch wieder Spass!

Freitag, 26. Oktober 2007

Abschiedsparty für Tobi und Gümmi

Gestern gings bei uns zu Hause heiss her.... Tobias und Gümmi werden die USA bald verlassen, also war eine Abschiedsparty obligatorisch. Bei sich wollten sie natürlich nicht feiern, weil die Bude sauber abgegeben werden muss.... Also waren wir die dummen und haben bei uns gefeiert. Ging eigentlich ganz harmlos los: Tobi hat 2 Fussballfreunde mitgebracht, mit denen konnte man sich super unterhalten. Dann kamen nach und nach die Boschler. Ging auch noch ohne Probleme. Dann ist aber leider irgendwann Gümmi richtig in fahrt gekommen, das hat dem Sauberkeitslevel unserer Wohnung nicht gut getan. Ich musste dazu natürlich auch noch beitragen: Gümmis Pizza ist auf den Boden gefallen, er wollte es aufheben, aber ich sage zu ihm: "Nee, nicht aufheben, erst ein Foto" Dann ists natürlich ganz liegen geblieben. Aber hat sich festgetreten. Zum Glück habe ich meine Schumutztoleranzgrenze in Kaiserslautern bereits auf Stufe 10 gelevelt. Die Literanzahl Cola, die verkippt wurde, lässt sich auch nicht mehr bestimmen, aber es war immer noch ein Schankverlust von unter 10% der getrunkenen Menge.

Als Abschiedsgeschenk gabs amerikanische Fahnen für die beiden, die von uns handsigniert wurden. Ansonsten war die Stimmung ziemlich gut. Unsere Party stand der Cocktailparty in nichts nach. Besonders cool war, dass die Boschler mit Supercoolen Outfits angerückt sind. Vermutlich primär, um ihre Flirtchancen bei den Praktikantinnen anzuheben. Scheint diesmal ganz gut geklappt zu haben:

Das hat mich natürlich dermaßen beeindruckt, dass ich mir sofort ein ähnliches Outfit zulegen musste (das optimal über eventuellen Haarausfall hinwegtäuscht):


Nur die Porno-Sonnenbrille war mir dann doch ne Nummer zu heftig...

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Videokonferenz nach KL


Heute abend war ich mal wieder bei den Reinis. Klingt zwar komisch... stimmt aber. Natürlich nur mittels Videokonferenz. Die Zeitverschiebung war auch kein Problem: Die Reinis konnten ganz normal bis um 4 durchfeiern, ich bin hier trotzdem gleichzeitig um zehn ins Bett gekommen. Nur deutsches Bier konnte ich über Video natürlich nicht mittrinken, dafür aber Säääft: Mountain Dew orange. Schmeckt wie flüssiger Kaugummi (echt super). Achso: Guitar Hero konnte ich auch nicht mitzocken und meinen Pizza Karton konnte ich auch nicht einfach in der Ecke liegen lassen, aber ein heimisches feeling kam trotzdem auf.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Cedar Point Park

Yeah, endlich haben wir es ohne shopping-attack doch noch geschafft: Der Cedar Point Achterbahn.-Freizeitpark. Nein. Kein gewönlicher Freizeitpark mit 2 Achterbahnen... Es gab hier 17 Stück (!!), in 3 Tagen kann man garnicht alle fahren. Der übliche Mini-Firlefanz wie Riesenrad und Kettenkarusell ist da logischerweise nicht drin eingerechnet, das fahren hier aber eh nur die Turnbeutelvergesser. Wir wollten also richtig ätschken, sind deshalb sogar um 8:00 Uhr aufgestanden, so dass wir rechtzeitig loskommen. Und wir sind geblieben bis der Park zumacht... Die erste Hürde haben wir bereits genommen: Wir haben uns Tickets gekauft. 35 Dollar. Anschließend wurden wir vermessen. War nichtmal für den Christian eine weitere Hürde, wie sich hier unschwer erkennen lässt.

Nachdem wir somit alle physischen Vorraussetzungen somit erfüllt haben, sind wir gleich zum ersten Fahrgeschäft gerannt: Die Toilette. Spassfaktor war zwar begrenzt, aber es war immerhin die Schlange nicht so lang. Vermutlich, weil dieses Fahrgeschäft in jedem halbwegs seriösen Park auf der Welt zu finden ist und demnach keinen mehr vom Hocker reist. Also sind wir auch gleich zur ersten der zahlreichen Achterbahnen geschlappt: Raptor. Die Anstehzeit war ziemlich kurz. Gerade einmal eine Stunde. War dafür auch nicht übermäßig gepimpt. Aber die Bea war vorher noch nie Achterbahn gefahren, da wollten wirs gleich zu beginn nicht zu sehr auf die Spitze treiben... Nach einem Freefall-Tower sowie einigen kleineren Achterbahnen sowie einem Geisterbahnbesuch haben wir uns dann in 2 Gruppen aufgeteilt: Die "Radical"-Group und die "Soft-Egg-Group" (inoffizielle Bezeichnung der Radical-Group für die andere Gruppe). Dies hatte die Bewandtnis, dass 4 von 8 Leuten a) nicht so lange bleiben wollten wie wir, b) nicht die ultraschnellen Sachen fahren wollten und c) Die Zeit mit Essen/Kaffeetrinken verbringen wollten, was für die Radical-Group natürlich aus opportunistischer Sicht nicht akzeptabel war. Wir haben dann als Krönung die Millenium Force und den Dragstor gewählt. Anstehzeit jeweils 90 min!!! (SO LANGE WIE NE DOPPELSTUNDE VORLESUNG!). Achso: Dragstor zwar eigentlich ziemlich kurz, war aber ein ziemlich gepimptes Fahrgeschäft, das von 0 auf 120 Meilen in 5 sek beschleunigt und 420 feet tall war. Sieht folgendermaßen aus:


Hinterher hat man zwar ein breites grinsen über alle vier Backen, sieht dann aber frisurentechnisch aus wie ein crazy-Professor:

Auf http://www.cedarpoint.com/ gibt es auch noch Videos aus den Fahrgeschäften heraus. LOHNT SICH ECHT!! In-Rollercoster-Kameras, die die Fahrt von innen mitfilmen. Allein vom Zuschauen wird einem schwindelig ;-))